Mein Brief an Starnberg
Warum ich kandidiere – und wie ich Starnberg wieder handlungsfähig mache.
Liebe Starnbergerinnen und Starnberger,
viele kennen mich nicht aus jahrzehntelanger Rathaus-Routine. Genau deshalb trete ich an: Starnberg braucht jetzt Führung, die ordnet und dann sichtbar liefert. Eine Stadt mit hunderten Mitarbeitenden führt man nicht mit Sprüchen, sondern mit klaren Zuständigkeiten, fairen Prioritäten und transparenter Umsetzung.
Tunnel und Seeanbindung haben unsere Stadt lange blockiert. Der Tunnel ist als Bundesprojekt beschlossen und offiziell im Bau, auch wenn noch nicht gebohrt wird. Wegdiskutieren können wir ihn nicht, aber wir können die Stadt befrieden: Als Bürgermeister setze ich ein begleitendes Bürgergremium ein, ausdrücklich mit Tunnelgegnern – als Anerkennung ihres Engagements und um den Dauerkonflikt zu beenden, damit wir wieder Fokus für die Alltagsaufgaben haben.
In den ersten 100 Tagen starte ich keine Wunschprogramme. Erst kommt Ordnung: Wer ist wofür verantwortlich, was hängt wo, warum dauert es, was kostet es dauerhaft. Ich steuere fair und datenbasiert: Was gut läuft, bleibt und wird gestärkt. Wo es schlechter wird, investieren wir gezielt, bevor es teurer wird.
Mein Prinzip: Ziele, Messgrößen, öffentlicher Fortschritt. Die Stadt bekommt eine monatliche, öffentliche Stadtgesundheit mit Kennzahlen zu Bürgerservice (Antwortzeiten, Erreichbarkeit), Projektumsetzung, Budgettreue, Folgekosten und Förderquote – ohne personenbezogene Daten. So sehen jede und jeder, ob es vorangeht.
Ein zentraler Hebel ist professionelles Fördermanagement: Jede größere Investition wird konsequent auf Förderfähigkeit geprüft, damit ein signifikanter Anteil über externe Mittel kommt statt aus dem Stadthaushalt.
Mein Kernprojekt bleibt die Seeanbindung. Der Kistner-Plan liegt auf dem Tisch – mit Finanzierungspfad und Meilensteinen. Der Schlüssel ist die Planfeststellung, um GVFG-Förderung zu erschließen und die Förderquote zu optimieren. Als Bürgermeister wird der Plan auf der Stadtwebseite stehen, mit transparentem Fortschritt: Wo stehen wir, was ist der nächste Schritt, was bremst.
Wenn Sie wollen, dass Starnberg wieder handlungsfähig wird, entscheiden Sie am 8. und 22. März.